Arzneimittelforschung

  • Arzneimittelforschung

    Arzneimittel: Sicherheit erhöhen – Kosten senken – Erfolgsraten steigern

  • Arzneimittelforschung

    Arzneimittel: Sicherheit erhöhen – Kosten senken – Erfolgsraten steigern

  • Arzneimittelforschung

    Arzneimittel: Sicherheit erhöhen – Kosten senken – Erfolgsraten steigern

  • Arzneimittelforschung

    Arzneimittel: Sicherheit erhöhen – Kosten senken – Erfolgsraten steigern

Translationale Medizin und Pharmakologie TMP

Die Kosten für die Entwicklung neuer Arzneimittel sind hoch. Das LOEWE-Zentrum für Translationale Medizin und Pharmakologie TMP will dazu beitragen, die Entwicklungskosten zu senken: An der Schnittstelle zwischen präklinischer Forschung und klinischer Entwicklung und Erprobung sollen möglichst früh Aussagen über die Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneistoffen getroffen werden, um so die Erfolgsraten der klinischen Entwicklung zu steigern.


Sackgassen vermeiden: Das hat das Zentrum vor

Der Weg zur Zulassung neuer Arzneimittel führt über umfangreiche, kostenintensive klinische Studien. Viele neue Wirkstoffe, in deren Entwicklung bereits große Summen investiert wurden, „scheitern“ in dieser Phase: Trotz exponentiell steigender Ausgaben für die Entwicklung neuer Arzneimittel und wachsender wissenschaftlicher Erkenntnisse ist die Zahl der Zulassungen neuer Arzneimittel in den letzten 10 Jahren stetig gesunken.

Nur selten gelingt es, einen wirklichen therapeutischen Fortschritt für bisher nicht oder unzureichend behandelbare Krankheiten zu ermöglichen. Was fehlt, sind Modelle, mit deren Hilfe sich Wirksamkeit und Sicherheit eines Wirkstoffes frühzeitig vorhersagen lassen, um Fehl- entwicklungen und Nebenwirkungen schon vor Beginn kostenintensiver klinischer Phasen zu erkennen und hohe Ausfallraten zu vermeiden. Das LOEWE-Zentrum hat das Ziel, solche Vorhersage-Modelle zu entwickeln.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten gemeinsam an einer Vielzahl biomedizinischer Forschungsprojekte, wobei sie sich auf Entzündungs- und Autoimmun-erkrankungen, Multiple Sklerose und Schmerz konzentrieren. Im Mittelpunkt steht die translationale Forschung: die Überführung von Erkenntnissen aus der präklinischen Forschung in die Anwendung am Menschen.


Innovation durch Bündelung der Kräfte: Wer steht dahinter?

Hinter dem LOEWE-Zentrum stehen die Goethe-Universität und ihr 2002 gegründetes Zentrum für Arzneimittelforschung, -entwicklung und -sicherheit ZAFES: Als Kern eines „Pharma-Denker-Clusters“ ist es Aufgabe des ZAFES, das beste Wissen aus den drei Welten Universität, Pharma-zeutische Industrie und Biotechnologie zusammenzuführen, um schneller zu innovativen Arzneimitteln zu gelangen.

Im Rahmen des LOEWE-Zentrums wird an der Goethe-Universität die Projektgruppe Translationale Medizin & Pharmakologie TMP des Fraunhofer IME aufgebaut, die langfristig in ein Fraunhofer-Institut überführt werden soll.

Dem Zentrum ist das an der Goethe-Universität verortete und von der Else Kröner Fresenius Stiftung geförderte Promotionskolleg Translational research Innovation – Pharma (TRIP) angegliedert: Nach einem neuartigen Ausbildungskonzept erhalten Doktorandinnen und Doktoranden hier frühzeitig Kenntnisse in der anwendungs- und projektorientierten Forschung, die auf einen späteren Einsatz in der anwendungsorientierten Pharmaforschung vorbereiten. Zusammen mit dem ZAFES-Netzwerk dient das Promotionskolleg dem LOEWE-Zentrum als Innovationspool für neuartige Forschungsansätze in der patientenorientierten biomedizinischen Forschung.

Wie die LOEWE-geförderte Fraunhofer-Projektgruppe so wird auch das neue Promotionskolleg im Bereich der praxisorientierten Ausbildung eine wesentliche Rolle im House of Pharma & Healthcare spielen. Die nachhaltige Weichenstellung zur Ausbildung von exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auf dem Gebiet der translationalen Arzneimittelforschung ist ein Schlüsselfaktor für die international kompetitive Position des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Frankfurt Rhein-Main.