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    Vernachlässigte Tropenkrankheiten – eine globale Herausforderung

DRUID / Vernachlässigte Tropenkrankheiten – eine globale Herausforderung

Die weltweite Bedeutung armutsassoziierter und vernachlässigter Tropenerkrankungen, wie Dengue-Fieber, Ebola- und Zika-Virusinfektionen aber auch Leishmaniose und Bilharziose, wird zunehmend erkannt. Mehr als eine Milliarde Menschen in 149 Ländern der Welt leiden unter Neglected Tropical Diseases (NTDs). NTDs können hochakute lebensbedrohliche Verlaufsformen nehmen, führen aber oft auch zu schweren chronischen Erkrankungen. Ihre Bekämpfung ist aus medizinischer und humanitärer Sicht eine Notwendigkeit und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Unterbrechung von Armutskreisläufen. Zudem gibt es für die meisten NTDs zu wenige wirksame Medikamente, eine Situation, die durch Nebenwirkungen und Resistenzentwicklung verschärft wird. In dem LOEWE-Zentrum DRUID (Novel Drug Targets against Poverty-related and Neglected Tropical Infectious Diseases) werden dringende Fragen zur Identifikation und Charakterisierung potentieller Zielmoleküle für die Entwicklung von Wirkstoffen, Impfstoffen und Diagnostika gegen tropische Infektionskrankheiten adressiert. In DRUID, koordiniert von Prof. Katja Becker, Biochemie und Molekularbiologie, Universität Gießen, kooperieren hessenweit 25 Arbeitsgruppen und bündeln Kapazitäten und Expertise zu dem Thema mit größter Synergie.


Partner und assoziierte Partner

  • Philipps-Universität Marburg
  • Justus-Liebig-Universität
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Paul-Ehrlich-Institut Langen
  • Technische Hochschule Mittelhessen Gießen

Fachrichtungen

  • Biochemie
  • Medizin
  • Biologie
  • Veterinärmedizin
  • Parasitologie
  • Virologie
  • Pharmakologie
  • Immunologie
  • Chemie