NNCS

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    Bevor die Nerven laufen lernten: nicht-neuronales Acetylcholin

NNCS − Non-neuronale cholinerge Systeme

Acetylcholin ist ein alter Botenstoff, der nicht nur im Nervensystem wirkt. Das lebensnotwendige Molekül steuert viele Körperfunktionen, ganz besonders den Austausch mit der Umwelt: Es bestimmt Barrieren und regelt deren Durchlässigkeit, zum Beispiel von Haut und Lunge und bei der Nahrungsaufnahme. Damit ist es auch ein entscheidender Baustein für das Funktionieren des Immunsystems – und kann umgekehrt an der Entstehung von Krankheiten beteiligt sein. Wie genau wirkt Acetylcholin? Wie sehen die Störungen aus, die zu Erkrankungen führen? Wie lässt sich dieses Wissen therapeutisch nutzen? Von Grundlagenforschung bis zu klinischen Studien: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LOEWE-Schwerpunkts konzentrieren sich auf jene Funktionsbereiche des Moleküls, die nicht mit den Nerven in Verbindung stehen.


Partner

  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Philipps-Universität Marburg (bis 2014)
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main

Assoziierte Partner

  • National Institutes of Health, Bethesda, MD, USA (Dr. J. Wess)
  • University of California, Irvine, CA, USA, (Prof. Dr. S. A. Grando)

Fachrichtungen

  • Biochemie
  • Physiologie
  • Anatomie
  • Immunologie
  • Pharmakologie
  • Unfallchirurgie
  • Dermatologie
  • Chirurgie
  • Anästhesiologie
  • Psychosomatik