25.09.2018

Kurzfilm „Seamless Mobility“ von LOEWE-IDG

Der neue Kurzfilm „Seamless Mobility“ von project–mo.de visualisiert die nahtlose Mobilität. Zu sehen sind die verschiedenen Formen der gegenwärtigen umweltfreundlichen Mobilität anhand prototypischer Bewegungsabläufe. Durch Abstraktion der Bewegungsmuster zu Fuß, auf dem Fahrrad, in Bus, Bahn und Pkw wird der Kern intermodalen Mobilitätsverhaltens, das unbeschwerte „Floaten“ durch das Mobilitätssystem veranschaulicht und erlebbar gemacht.
Die Animation von Daniel Herzog und David Maurer entstand für project–mo.de, gefördert als LOEWE-Schwerpunkt Infrastruktur – Design – Gesellschaft. Der Film ist online auf vimeo abrufbar. Darüber hinaus wird der Kurzfilm noch bis zum 14. Oktober 2018 in der Ausstellung „Rhein-Main – Die Region leben“ im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt gezeigt.



24.08.2018

Land Hessen feiert zehn Jahre LOEWE

Ein asiatischer Marienkäfer als Lieferant für neuartige Antibiotika? Ein Haus, das aus Papier gebaut wird und Kunststoff, der biologisch abbaubar ist? Das sind keine Utopien, sondern konkrete Forschungsprojekte in Hessen. Sie sind Teil des bundesweit einmaligen LOEWE-Programms zur Förderung wissenschaftlicher Forschung, das zehn Jahre alt wird. Mehr als 1,75 Milliarden Euro sind seit dem Start investiert worden. „LOEWE, unsere Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, ist das Kernstück der hessischen Forschungspolitik und eine bundesweite Erfolgsgeschichte“, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier beim Festakt an der Frankfurter Goethe-Universität.


15.08.2018

Abschlusspressekonferenz zu LOEWE-Grabungen bei Bad Salzschlirf

Mit der Pressekonferenz am 15. August wurde die letzte Woche der aktuellen Ausgrabungen des LOEWE-Schwerpunkts auf dem Sängersberg bei Bad Salzschlirf eingeläutet. Zum Termin an dem auch der Bürgermeister von Bad Salzschlirf, Matthias Kübel und erste Kreisbeigeordnete von Fulda, Frederik Schmitt, teilnahmen, waren zahlreicher Vetreter der Presse erschienen, um über die erfolgreiche Arbeit der Archäologen zu berichten.
Im Rahmen des LOEWE-Schwerpunktes Prähistorische Konfliktforschung wurden seit 2016 mit Unterstützung der „Kommission für Archäologische Landesforschung in Hessen e. V.“ sowie der „Stadt- und Kreisarchäologie Fulda“ in Osthessen auf verschiedenen Höhenbefestigungen archäologische Ausgrabungen und Prospektionen durchgeführt, so etwa auf dem Stallberg bei Hünfeld, dem Kleinberg bei Rasdorf, dem Haimberg bei Fulda und auf dem Sängersberg bei Bad Salzschlirf. Die Ausgrabungen auf dem Sängersberg wurden 2017 und 2018 im Bereich einer verbrannten Befestigung durchgeführt. Doch warum und von wem dort eine Befestigung erreichtet wurde sind Fragen, die nur im Rahmen einer transregionalen Betrachtung einer Lösung näher gebracht werden können. Dazu hat die nun zunächst abgeschlossene Ausgrabung einen kleinen Schritt beigetragen.Die Grabungsleitung: Dr. Hélène Blitte, Goethe-Universität Frankfurt, in Zusammenarbeit mit Dr. Frank Verse, Kreis- und Stadtarchäologie Fulda.

Foto: Grabungsleiterin Dr. Hélène Blitte, präsentiert die Ergebnisse der Grabung (Von links: Bürgermeister von Bad Salzschlirf, Matthias Kübel und der erste Kreisbeigeordnete von Fulda, Frederik Schmitt, Dr. Frank Verse, Stadt- und Kreisarchäologe Fulda, Dr. Hélène Blitte, Grabungsleiterin und Prof. Rüdiger Krause, Sprecher des LOEWE-Vorhabens, beide Goethe-Universität Frankfurt. Fotorechte: LOEWE-Prähistorische Konfliktforschung.)


07.08.2018

ProLOEWE-NEWS: Ausgabe 2/2018 jetzt online

Für ProLOEWE war es der sechste Hessentag am Gemeinschaftsstand von „Hessen schafft Wissen“. Auch diesmal nutzten die LOEWE-Forschungsvorhaben die Gelegenheit und präsentierten ihre Arbeit der Öffentlichkeit. Bei vielen interessanten Projekten und unglaublich großem Engagement ist es nicht erstaunlich, dass die Wissenschaftler*innen in Korbach mehr als einmal zu hören bekamen: „Das hier ist einer meiner absoluten Lieblingsstände auf dem Hessentag,”

Außerdem: Teil 2 der neuen LOEWE- Forschungsvorhaben 2018, ProLOEWE persönlich mit Professor Dr. Rüdiger Krause vom LOEWE-Schwerpunkt “Prähistorische Konfliktforschung” und Ungewöhnliches aus der Rubrik „Wussten Sie schon…?“.


02.08.2018

ERC Starting Grants für Forschung an der TU Darmstadt

Professorin Annette Andrieu-Brunsen erhält für ihre exzellente und innovative Grundlagen- und Pionierforschung, die im Rahmen des LOEWE-Vorhaben iNAPO gefördert wird, einen ERC Starter Grant vom Europäischen Forschungsrat

Für die aktuelle Förderrunde wählte der Europäische Forschungsrat Professorin Dr. Annette Andrieu-Brunsen (Fachbereich Chemie) und ihr Projekt „3D-FNP Writing – Unprecedented spatial control of porosity and functionality in nanoporous membranes through 3D printing and microscopy for polymer writing“ aus, das mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert wird. Das Projekt befasst sich mit dem Transport von Stoffen durch Nanoporen und damit mit einem Schlüsselschritt für viele Technologien.

Foto: Katrin Binner


SAFE neu Juli2014

24.07.2018

LOEWE-Zentrum SAFE erhält das „TOTAL E-QUALITY“-Prädikat

SAFE erhält Auszeichnung für an Chancengleichheit ausgerichtete Personalführung
Das LOEWE-Zentrum SAFE erhält in diesem Jahr zum ersten Mal das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung. Diese Auszeichnung für die Jahre 2018 bis 2020 wird von dem gleichnamigen Verein vergeben und bescheinigt ein erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf. SAFE wird das Prädikat am 31. Oktober 2018 in Stuttgart verliehen.


28.06.2018

Forschungsprojekte erhalten 46,3 Millionen Euro aus Förderprogramm LOEWE

Ein neues LOEWE-Zentrum und fünf neue LOEWE-Schwerpunkte in Hessen werden in der 11. Förderstaffel ab 1. Januar 2019 unterstützt
Für die 11. LOEWE-Staffel wurden die Förderentscheidungen bekannt gegeben. Demnach haben sich die externen Gutachterinnen und Gutachter sowie der LOEWE-Programmbeirat für die Förderung von insgesamt einem neuen LOEWE-Zentrum und fünf neuen LOEWE-Schwerpunkten ausgesprochen, die die hohen Voraussetzungen des LOEWE-Programms erfüllt haben.

LOEWE-Zentren:

  • „FCI Frankfurt Cancer Institute“ (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

LOEWE-Schwerpunkte:

  • „SMoLBits – Skalierbare Molekulare Quantenbits“ (Universität Kassel)
  • „MOSLA – Molekulare Speicher zur Langzeitarchivierung“ (Philipps-Universität Marburg)
  • „Natur 4.0 – Flächendeckendes Naturschutzmonitoring durch vernetzte Sensorik und integrative Datenanalyse“ (Philipps-Universität Marburg)
  • „Nukleare Photonik“ (Technische Universität Darmstadt)
  • „FLAME – Fermi-Level Engineering Antiferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren“ (Technische Universität Darmstadt)

22.06.2018

Acht neue Forschungsprojekte haben Vorauswahl für LOEWE-Förderung bestanden

LOEWE-Gremien fordern Forschungsverbünde auf, Vollanträge in der 12. Auswahlrunde des LOEWE-Programms einzureichen
Acht der 17 Forschungsvorhaben, die sich für eine Förderung in der 12. Auswahlrunde des LOEWE-Programms beworben haben, erhalten eine Chance auf Förderung. Die in Frage kommenden Projekte sind jetzt aufgefordert, bis zum 1. Dezember 2018 einen Vollantrag einzureichen.


Mobilitätsgrafik als jpg
IDG Ausstellungseröffnung

08.06.2018

19.00 Uhr Ausstellungseröffnung “RHEIN MAIN – Die Region leben” im DAM Frankfurt

Ausstellung vom 09.06.-14.10.2018: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt (DAM) unter Mitwirkung des LOEWE-Schwerpunktes „Infrastruktur-Design-Gesellschaft“. Kuratoren: Christian Holl, Felix Nowak, Kai Vöckler

Mobilität und Wohnen sind die zentralen Herausforderungen der Metropolregion Frankfurt RheinMain. Auf dem Wohnungsmarkt steigen die Preise schneller, als Bauland aktiviert werden kann. Die Verkehrsinfrastruktur stößt an ihre Grenzen. Das Ausstellungsprojekt stellt Mobilität und Wohnen in Bezug zueinander. Denn die Region lebt von der Erreichbarkeit ihrer Orte, der Vielfalt des Wohnangebots. Die Region wird über die Bewegung erlebt. Die Region leben entwirft ein zukünftiges Bild einer Region, die ihre Herausforderungen annimmt und die Chancen nutzt, die sich bieten: wenn neue Technologien eingesetzt, wenn ein integrierter Entwicklungsansatz verfolgt wird, wenn beispielhafte Projekte aus dem In- und Ausland zum Vorbild genommen werden. In der Ausstellung werden auch inhaltliche Fragestellungen des LOEWE-Schwerpunkts „Infrastruktur-Design-Gesellschaft“ präsentiert und in der begleitenden Buchpublikation durch Textbeiträge der beteiligten Forscher einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt. (Kuratoren: Christian Holl, Felix Nowak, Kai Vöckler)

Foto von links: Felix Nowak, Kai Vöckler und Christian Moll


08.05.2018

Auf dem Weg zu Frankfurts erstem Fraunhofer-Institut

In Frankfurt könnte in absehbarer Zeit das erste Fraunhofer-Institut entstehen. Entsprechende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Realisierung werden derzeit geschaffen. Nach dem Start der zweiten Förderperiode des im Rahmen der LOEWE-Offensive geförderten Zentrums Translationale Medizin und Pharmakologie soll die dort beheimatete Fraunhofer-Projektgruppe 2021 in die Grundfinanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft überführt werden und voraussichtlich 2023 einen Neubau auf dem Campus des Universitätsklinikums beziehen.

Von links: Prof. Dr. Jürgen Graf, Minister Boris Rhein, Prof. Birgitta Wolff, Dipl.-Kfm. Andreas Meuer, Prof. Dr. Dr. Gerd Geisslinger

Foto: Jürgen Lecher/House of Pharma



08.05.2018

Richtfest für Fraunhofer-Forschungsgebäude für Bioressourcen in Gießen

Der Rohbau steht – das geplante Fraunhofer-Institut für Bioressourcen in Gießen nimmt Form an. Das Richtfest für den Forschungsneubau der Fraunhofer-Gesellschaft ist heute im Beisein des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier gefeiert worden. Der rund 30 Millionen Euro teure Bau am Leihgesterner Weg / Ecke Ohlebergsweg wird je zur Hälfte vom Land Hessen und vom Bund finanziert. Er soll Mitte des Jahres 2019 fertig sein.
Die Grundlage für das geplante Fraunhofer-Institut – es wäre das erste in der Region Mittelhessen – bildet das LOEWE-Zentrum für Insektenbiotechnologie und Bioressourcen, das sich in der Zusammenarbeit der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME sehr erfolgreich entwickelt hat.

Von links: Andreas Meuer, Prof. Dr. Andreas Vilcinskas, Ministerpräsident Volker Bouffier, Dietlind Grabe-Bolz, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee

Foto: Katrina Friese


26.04.2018

Wissenschaft und Forschung machen Hessen zum Land mit Zukunft

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute in seiner Regierungserklärung die Förderung von Wissenschaft und Forschung als zentrales Zukunftsthema für das Land Hessen herausgestellt.

Foto: Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, © HMWK