FACE2FACE Abschlussveranstaltung

Am 10. Oktober 2017, von 14 bis 18 Uhr, findet an der Hochschule Geisenheim University die Abschlussveranstaltung zum LOEWE-Forschungsprojekt FACE2FACE statt. Beteiligte Wissenschaftler werden zu diesem Anlass die Ergebnisse des aktuell noch laufenden Klimafolgeforschungsprojekts präsentieren.

Zur Teilnahme an der Vortragsveranstaltung ist eine Anmeldung per E-Mail unter face-abschluss@hs-gm.de erforderlich.


Neues Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit

CASED

Das Darmstädter Center for Research in Security and Privacy (CRISP) – das unter anderem auf das ehemalige Forschungszentrum CASED zurück geht – wird zu einem auf Dauer angelegten Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit. Dies vereinbarten die an CRISP beteiligten Organisationen Fraunhofer-Gesellschaft, TU Darmstadt und Hochschule Darmstadt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) sagten die Unterstützung und Förderung des neuen Zentrums zu.

Darmstadt zählt schon heute zur internationalen Spitze in der Cybersicherheitsforschung. Dieser Erfolg geht unter anderem auf das 2008 mit Mitteln des Landes Hessen gegründete Forschungszentrum CASED zurück. Seither wurde die Cybersicherheitsforschung am Standort Darmstadt konsequent ausgebaut, zunächst vom Land Hessen aus Mitteln des LOEWE-Programms, seit 2011 auch vom BMBF durch das Kompetenzzentrum EC SPRIDE.


Plakat 23.-24.11.2017 jpg

23.–24.11.2017: „Kulturen und Ordnungsform der Gewalt”, Frankfurt am Main

Eine Tagung im Rahmen des LOEWE-Schwerpunktprogrammes „Prähistorische Konfliktforschung. Burgen der Bronzezeit zwischen Taunus und Karpaten“. Organisiert von Prof. Dr. Ferdinand Sutterlüty, PD Dr. Matthias Jung und Dr. Andy Reymann
Die Beschäftigung mit Gewalt reicht in der prähistorischen Archäologie bis zu den Anfängen ihrer Institutionalisierung vor mehr als 100 Jahren zurück. Während noch bis vor etwa 20 Jahren das Bild einer weitestgehend friedlichen Vergangenheit vorherrschte, ist mittlerweile bekannt, dass der Krieg weit in die Tiefen der Menschheit zurückreicht. Wie jedoch Krieg und Gewalt tatsächlich strukturiert waren, und in welchem Maß die Bilder vergangener Konflikte lediglich Resultate moderner Diskurse sind, soll in der geplanten Tagung diskutiert werden.
Als interdisziplinäre Veranstaltung, in der bewusst Vorträge von Forscherinnen und Forschern aus Soziologie, Ethnologie, Archäologie und den Geschichtswissenschaften aufeinander Bezug nehmen, wollen die Veranstalter der Tagung der Herausbildung und Konsistenz von Narrativen zu verschiedenen Formen der Gewalt, ihrer Herausbildung und Tradierung sowie ihrer fachgrenzenüberschreitenden Wirkung nachspüren. Die Vortragenden und Kommentierenden setzen sich aus renommierten Expertinnen und Experten aus dem deutschsprachigen Raum zusammen.“