RelPos_II

06.-08.11.2019

“Antagonismen in neutestamentlichen Texten” – Tagung im Rahmen von LOEWE-“Religiöse Positionierung”

Im Rahmen des Frankfurter LOEWE-Schwerpunkts “Religiöse Positionierungen in jüdischen, christlichen und muslimischen Kontexten” als Beitrag des neutestamentlichen Teilprojekts “Positionierung durch Schrift” findet eine Expertinnentagung zum Thema “Antagonismen in neutestamentlichen Texten” statt. Der Fokus der Beiträge soll auf der Fragestellung liegen, welche Konflikte in neutestamentlichen Texten explizit und/oder implizit ausgetragen werden, auf welchen Ebenen diese liegen und wie sie beschrieben und auch klassifiziert werden können. Damit soll der Versuch unternommen werden, die Engführung auf binär strukturierte extratextuelle Fragestellungen nach etwaigen “Gegnern” für die komplexere intratextuelle Fragestellung nach im Text wahrnehmbaren Konfliktkonstellationen zu öffnen, die nicht nur Rivalitäten und Feindschaften betreffen können, sondern auch Werte, soziale, politische oder theologische Überzeugungen in den Blick nehmen.

Frankfurt am Main, 6. – 8.November 2019
Mittwoch, 6. November (Campus Westend, Casino 1.801 )18 – 20 Uhr: Öffentlicher Vortrag Eckart Reinmuth (Rostock): Konfligierende Positionierungen – Antagonismen in neutestamentlichen Texten


19.09.2019-31.12.2019

Prototyp für ein „Lab-on-a-Chip-System“ von Forschungsgruppen iNAPO entwickelt

Die Forschungsgruppen von Wolfgang Ensinger, Professor für Materialwissenschaften, und Helmut Schlaak, Professor für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Darmstadt, haben im Rahmen des LOEWE Schwerpunkts iNAPO einen Prototyp für ein „Lab-on-a-Chip-System“ entwickelt, das Substanzen mit Sensoren aus synthetischen Nanoporen erfasst. Inspiriert wurden die Wissenschaftler dabei von der Natur.
Wer heute Laborwerte zur Diagnostik einer Erkrankung oder deren Verlaufskontrolle nutzen will oder die Belastung von Abwässern mit Pflanzenschutzmitteln oder Medikamenten testen möchte, muss die Proben fast immer ins Labor schicken und auf die Ergebnisse warten. Das kostet Zeit. Ein „Lab-on-aChip-System“ bestimmt die Werte noch während des Besuchs beim Arzt oder am Probenort. Checkkartengroß und mit der Funktionalität eines Labors arbeiten diese Systeme schneller, kostengünstiger und mit weniger Aufwand als ein klassisches Labor, allerdings müssen sie auch genauso präzise, robust und zuverlässig sein.
LOEWE-Forschungsschwerpunkt iNAPO Prof. Dr. Wolfgang Ensinger Telefon: 06151/16–21992 E-Mail: ensinger@ma.tu-darmstadt.de www.inapo.tu-darmstadt.de
Foto: Katrin Binner


18.-20.09.2019

Das Eisenacher „Entjudungsinstitut“ Prof. Dr. Christian Wiese, Sprecher LOEWE-„Religiöse Prostionierungen“ Festvortrag

Am 6. Mai 1939 – vor 80 Jahren – wurde im Hotel auf der Wartburg von evangelischen Theologen, Kirchenleitern und elf Landeskirchen das „Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“ (kurz: ‚Entjudungsinstitut‘) gegründet.
Mit seiner antisemitischen und völkisch ausgerichteten Ideologie war es bemüht, Ideen ähnlich disponierter (pseudo-)wissenschaftlicher Institute erstmals im kirchlichen Bereich umzusetzen. Diese von der ‚Bekennenden Kirche‘ und einzelnen evangelischen Landeskirchen heftig kritisierte deutsch-christliche Einrichtung nahm unter der wissenschaftlichen Leitung von Professoren der Universität Jena ihre Tätigkeit in Eisenach auf und sammelte in Tagungen und Arbeitskreisen europaweit einen Unterstützerkreis.

18. bis 20. September 2019 Hotel auf der Wartburg (Großer Saal) / WISSENSCHAFTLICHE TAGUNG


TU Darmstadt

17.09.2019

TU Darmstadt gründet neue Graduiertenschule – ermöglicht auch Dank LOEWE iNAPO und CompuGene

Die TU Darmstadt startet zum Wintersemester eine neue englischsprachige Graduiertenschule zu „Life Science Engineering“. Sie wird zunächst bis zu 20 Promovierende aufnehmen und die Natur- und Ingenieurwissenschaften breit verknüpfen. Dafür engagieren sich Forscherinnen und Forscher aus den Fachbereichen Chemie, Biologie, Physik, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Bau- und Umweltingenieurwissenschaften. Die Grundlagenforschung in den Lebenswissenschaften legt ein hohes Tempo vor – die Erkenntnisgewinne sind enorm.
An der TU Darmstadt leisten etliche Forschungsteams hierzu seit langem essentielle Beiträge – etwa auf den Feldern der Synthetischen Biologie und Molekularen Medizin. Die TU Darmstadt ist ausgewiesen auf den Feldern der Synthetischen Genetischen Schaltkreise und der Funktionalisierung Ionen-leitender Nanoporen – nicht zuletzt auf der Grundlage von zwei Forschungsschwerpunkten, die im Rahmen des hessischen Exzellenzprogramms LOEWE gefördert werden.
„Ziel der internationalen Graduiertenschule ist, hervorragende Absolventinnen und Absolventen mit naturwissenschaftlichem oder ingenieurwissenschaftlichem Abschluss für die TU Darmstadt zu gewinnen und ein attraktives interdisziplinäres Forschungsumfeld auf dem Gebiet der angewandten Lebenswissenschaften zu schaffen“, sagte Professor Harald Kolmar, Direktor der Graduiertenschule.
Foto: Sandra Junker


30.08.2019

Prof. Dr. Krahnen, Sprecher des LOEWE-Zentrums SAFE macht Auftakt zu neuer Podcast-Reihe

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hessischer Hochschulen stellen in einer neuen Podcast-Reihe von „Hessen schafft wissen“ ihre Arbeit für Wissenschaft und Forschung vor. Den Auftakt in der Reihe, macht Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt und Sprecher des LOEWE-Zentrums SAFE. In dem wöchentlichen Audio-Format sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aber auch andere Akteure hessischer Hochschulen über ihre Arbeit und ihre Leidenschaft für die Wissenschaft. Das neue Format soll unterhaltsam sein aber auch komplexeren Informationen den notwendigen Raum geben: Verständlich und spannend umgesetzt für alle, die sich für Wissenschaft interessieren.

Foto: Uwe Dettmer


08.08.2019

ProLOEWE NEWS: Ausgabe August 2019 jetzt online

In der Sommerausgabe der ProLOEWE NEWS gibt es einen Rückblick auf den Hessentag in Bad Hersfeld und einen Ausblick auf austehende Projekte der LOEWE-Vorhaben im Herbst. Außerdem: Interessantes zum LOEWE-Zentrum TBG in der Reihe „Wussten Sie schon…“ und ein Portrait über Professor Haslinger in „ProLOEWE persönlich“.



24.07.2019

Angela Dorn übergibt Bewilligungsbescheid an LOEWE-Projekt Prähistorische Konfliktforschung

Die Hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn übergab am 24. Juli 2019 der Vizepräsidentin der Goethe Universität in Frankfurt, Prof. Simone Fulda und dem Sprecher des Schwerpunktes, Prof. Rüdiger Krause, den Bewilligungsbescheid für die Auslauffinanzierung des LOEWE-Schwerpunkts „Prähistorische Konfliktforschung – Bronzezeitliche Burgen zwischen Taunus und Karpaten“. Angela Dorn betonte bei der Übergabe des Bescheides die Aktualität des Themas Konflikte; es sei wichtig, die Wurzeln heutiger Konflikte zu verstehen. Der LOEWE-Schwerpunkt könne ein wichtiger Baustein eines neuen Forschungsfeldes sein. Sie hoffe daher auf eine kontinuierliche interdisziplinäre Forschung zu diesem Themengebiet an der Goethe-Universität. Der Sprecher des LOEWE-Zentrums Rüdiger Krause bedankte sich beim Land Hessen, ebenso wie bei seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus dem Projekt. Die erfolgreichen Arbeiten des LOEWE-Schwerpunkts sollen zusammen mit weiteren Forschungsaktivitäten zur Konfliktforschung künftig in einem geplanten Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vertieft werden.

Jeweils von Links: Angela Dorn, Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Rüdiger Krause, Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts und Prof. Simone Fulda, Vizepräsidentin der Goethe-Uni, freuen sich über den Erfolg des LOEWE-Vorhabens.

Landtagsabgeordnete Miriam Dahlke und Ministerin Angela Dorn lassen sich von Prof. Rüdiger Krause Fundstücke zeigen. Fotos: Uwe Dettmar


24.07.2019

LOEWE-Projekte iNAPO und CompuGene erhalten Auslauf-Finanzierung für erfolgreiche Forschung in der Synthetischen Biologie

Die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn besuchte heute die Forscherinnen und Forscher an der TU Darmstadt und überreichte im Rahmen einer Feierstunde die Förderbescheide für CompuGene und iNAPO. „Beide Forschungsschwerpunkte wurden mit LOEWE-Mitteln finanziert und am Ende der Förderperiode von unabhängigen Gremien geprüft und positiv bewertet. Auf dieser Grundlage bewilligte die LOEWE-Verwaltungskommission die jeweils einjährige Auslauffinanzierung für die LOEWE-Schwerpunkte bis Ende 2019 – das beweist erneut, wie erfolgreich diese interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Lebens-, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften funktioniert. Die exzellente Kooperation zwischen iNAPO und CompuGene hat auch entscheidend dazu beigetragen, dass sich an der TU Darmstadt ein Zentrum der Synthetischen Biologie zu formieren beginnt“, sagte Dorn.

Ministerin Angela Dorn präsentiert zusammen mit Prof. Bodo Laube (iNAPO, links) und Prof. Heinz Koeppl (CompuGene, rechts) die Förderbescheide. Foto: ProLOEWE


15.07.2019

LOEWE-Schwerpunkt IDG beim HfG-Rundgang präsentiert

Im Rahmen des HfG-Rundgangs wurden studentische Projekte und Forschungsvorhaben aus dem Bereich Mobilitätsdesign präsentiert. Im Kontext des LOEWE-Schwerpunkts IDG und des Projekts „Bike Offenbach“ erarbeitete die Designerin Janina Albrecht unter der Leitung von Prof. Peter Eckart und Prof. Dr. Kai Vöckler Entwürfe für Fahrradstraßen, von denen einige Elemente voraussichtlich in den kommenden Monaten in Offenbach umgesetzt werden. Neben Design sind hier auch weitere Forschungsbereiche des LOEWE-Schwerpunkts engagiert: Andreas Blitz und Dr. Annika Busch-Geertsema vom Institut für Humangeographie der GU Frankfurt führten währenddessen Befragungen bei den Anwohner_innen durch (wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Martin Lanzendorf). Und die Gruppe um die Verkehrsplanerin Prof. Dr. Petra Schäfer an der Frankfurt University of Applied Sciences plant, die Umsetzung mit Fokusgruppen zu begleiten.

Foto: HfG Offenbach


Hessentag 2019
Hessentag 2019 TEASER

25.06.2019

ProLOEWE vom 7.–16. Juni auf dem Hessentag in Bad Hersfeld

Wie können wir mit Robotern und Drohnen den Artenschutz unterstützen, wie schafft es Natur, dass die menschliche Zelle mit dem Körper „spricht“ und warum sollten wir uns etwas von dem Erfolg der Insekten abschauen? Das sind nur einige der spannenden Fragen mit denen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der LOEWE-Vorhaben sich beschäftigen und alle Besucherinnen und Besucher herzlich einladen einen Blick in die unglaublich abwechslungsreiche Welt der Grundlagenforschung zu werfen. Präsentiert werden spannende Experimente und jede Menge Anschauungsmaterial – von Ausstellungsstücken aus antiker Zeit bis hin zur Naturbeobachtung mit künstlicher Intelligenz.
Aber auch Mitmachen ist gefragt: Einen Tag in die Rolle des Forschers oder der Forscherin schlüpfen, im Outdoorlabor Kleinstlebewesen aus unserem Alltag unter dem Mikroskop betrachten, DNA aus Paprika extrahieren und nach einem neuen „Bauplan“ zusammenbauen. Wir freuen uns auf jeden Fall über Ihren Besuch vom 7.–16. Juni täglich von 10 bis 19 Uhr auf dem Hessentag 2019!

Copyright Foto oben: ProLOEWE/ Aleksej Obogrelov


14.06.2019

Fünf Forschungsprojekte nehmen erste Hürde für nächste LOEWE-Förderstaffel

LOEWE-Gremien fordern Forschungsverbünde auf, Vollanträge für LOEWE-Schwerpunkte in der 13. Auswahlrunde des LOEWE-Programms einzureichen
Wiesbaden. Fünf der Forschungsvorhaben, die sich in der themenoffenen 13. Auswahlrunde des LOEWE-Programms beworben haben, gehen in die zweite Runde des Auswahlverfahrens. Das haben LOEWE-Programmbeirat und LOEWE-Verwaltungskommission heute bei ihrer gemeinsamen Sitzung in Wiesbaden entschieden. Unter den 13 eingereichten Antragsskizzen für LOEWE-Schwerpunkte waren fünf Vorhaben aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, vier aus den Lebenswissenschaften und jeweils zwei aus den Ingenieur- und den Naturwissenschaften. Die ausgewählten Projekte sind jetzt aufgefordert, bis zum 1. Dezember 2019 Vollanträge einzureichen. Die LOEWE-Gremien entscheiden dann im Sommer 2020 darüber, welche der fünf Projekte gefördert werden.


19.03.2019

Mikrobiom-Tagung am 18. Juni 2019 an der Philipps-Universität Marburg. Anmeldung erbeten

You never walk alone – Wir und unser Mikrobiom

Der menschliche Körper ist von einer beeindruckenden Anzahl von Mikroben, dem (menschlichen) Mikrobiom, besiedelt. Man geht heute davon aus, dass die Anzahl der Mikroorganismen in unserem Körper die Anzahl der menschlichen Zellen übertrifft. Die meisten Mikroben, wie Bakterien, Archaeen, Pilze und Viren finden sich im Bereich des Darms, Mund-, Nasen-, Rachenraum und auf der Haut.
Beim SYNMIKRO Symposium 2019, werden führende Wissenschaftler aus Forschung und Industrie zusammenkommen, um die neuesten bahnbrechenden Erkenntnisse und zukünftige Entwicklungen im Bereich der menschlichen Mikrobiom-Forschung vorzustellen und die Diskussion über die Konzequenzen in Bezug auf die menschliche Gesundheit und Therapieansätze anzustoßen.
Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos, wir möchten Sie aber bitten sich bis 31. Mai 2019 zu registrieren:


18.03.2019

ProLOEWE-NEWS: Ausgabe März 2019 jetzt online

In der März-Ausgabe 2019 der ProLOEWE NEWS, geht es unter anderem um die sechs neuen LOEWE-Forschungsvorhaben deren Förderung im Januar 2019 gestartet ist und die auch in dieser 11. Förderstaffel ein breites Themenspektrum abbilden. Außerdem: Interessantes zur Schwarzen Johannisbeere in der Reihe „Wussten Sie schon…“ und Professorin Dr. Annette Andrieu-Brunsen in „ProLOEWE persönlich“.


01.02.2019

Weltkrebstag am 4. Februar Hessens Forschung stark im Kampf gegen den Krebs – auch Dank LOEWE

Die neue Wissenschaftsministerin – Angela Dorn – hat anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar eine Pressemeldung veröffentlicht, in der sie die Arbeit diverser LOEWE-Projekte im Kampf gegen Krebs hervorhebt. Das Forschungsförderprogramm LOEWE unterstützt zahlreiche Projekte mit onkologischen Themenstellungen. Eines der Flaggschiffe ist im Januar dieses Jahres gestartet: Das LOEWE-Zentrum Frankfurt Cancer Institute (FCI) geht neue Wege in der Krebsforschung. „Krebserkrankungen gehören zu den großen Leiden unserer Zeit. […] Der Weltkrebstag hat zum Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu bringen“, sagt Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Umso wichtiger ist es, Ressourcen zu bündeln und die Forschung an Grundlagen und effektiven Therapien voranzubringen. Eine wichtige Verstärkung dafür haben wir Anfang dieses Jahres bekommen: Das LOEWE-Zentrum Frankfurt Cancer Institute hat seine Arbeit im Rahmen der 11. Förderstaffel gestartet.”


28.01.2019

Wissenschaftsrat empfiehlt Aufnahme des LOEWE-Zentrums SAFE in die Leibniz-Gemeinschaft

Bewerbung von SAFE als „exzellent“ bewertet

FRANKFURT. Der Wissenschaftsrat hat die Bewerbung des LOEWE-Zentrums SAFE als „exzellent“ bewertet und empfiehlt die Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft ab 2020. Die finale Entscheidung über die Aufnahme wird die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz voraussichtlich im Zeitraum April/Mai 2019 treffen.


29.11.2018

ProLOEWE-NEWS: Ausgabe November 2018 jetzt online

In der November-Ausgabe der ProLOEWE NEWS, geht es unter anderem um die Realisierung von genetischen Schaltkreisen im Rahmen von CompuGene und dem Design künstlicher Proteinschalter bei iNAPO. DRUID lädt zur Frühjahrstagung nach Marburg ein und in der Vortragsreihe des LOEWE-Schwerpunkts USAG „Mathe für alle“ erfahren Besucherinnen und Besucher wie spannend die Welt der Zahlen ist. Außerdem: Der neue ProLOEWE-Sprecher Professor Hans-Peter Heim und ein ProLOEWE persönlich über Professorin Petra Schäfer.


26.11.2018

Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Heim ist neuer ProLOEWE-Sprecher

Prof. Dr. Hans-Peter Heim wurde in der ProLOEWE-Direktoriumssitzung, zum neuen Sprecher
des Netzwerks der LOEWE-Forschungsvorhaben ProLOEWE gewählt. Hans-Peter Heim folgt auf
Prof. Dr. Ehresmann. Stellvertretender Sprecher des Direktoriums ist Prof. Dr.-Ing. Prof. h. c.
Stefan Böhm. Heim und Böhm lehren beide an der Universität Kassel.
Heim gilt als forschungsstark und erfahren in der Administration großer Forschungsprojekte.
Er ist seit 2008 Professor für Kunststofftechnik an der Universität Kassel, war bis 2015 Sprecher des
SFB/TR30, ist Kurator des Fraunhofer Instituts für Angewandte Polymerforschung (IAP), Potsdam und wissenschaftlicher Leiter des Anwendungszentrums Kunststofftechnik ebenfalls in Kassel.
Die Amtszeit als ProLOEWE Sprecher beträgt zunächst ein Jahr.

Foto: Paavo Blåfield /Uni Kassel


22.11.2018

Auszeichnung für Professor Dr.-Ing. Helmut F. Schlaak von iNAPO

Für seine weltweit anerkannten Leistungen auf den Gebieten der Mikrosystemtechnik, der Mikromechatronik sowie der Mikro- und Nanotechnik verlieh der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) etit-Professor Helmut F. Schlaak den VDE-Ehrenring. Die feierliche Übergabe fand im Rahmen des VDE Kongress „Tec Summit“ in Berlin statt.
Seit 1999 forscht und lehrt Helmut F. Schlaak an der TU Darmstadt, wo er das Fachgebiet Mikrotechnik und Elektromechanische Systeme leitet und als Projektleiter im Rahmen des LOEWE-Vorhabens iNAPO tätig ist.
Der VDE würdigte insbesondere seine Forschungsergebnisse zu Silizium-Mikrorelais und zu dielektrischen Elastomerwandlern, mit denen der Darmstädter Professor in herausragender Weise zum wissenschaftlichen und technischen Fortschritt beigetragen hat.
Mit seiner höchsten Auszeichnung für Verdienst in Forschung und Entwicklung ehrt der VDE weltweit anerkannte Ingenieurwissenschaftler. Der Ehrenring wird alle zwei Jahre verliehen. Helmut F. Schlaak reiht sich mit der Auszeichnung in eine Folge namhafter Forscher ein: Erstmals wurde der Ehrenring 1958 an Hans Busch verliehen. Ihm folgten weitere Wegbereiter der Elektro- und Informationstechnik wie Hans Piloty, Winfried Oppelt, Konrad Zuse oder Gerhard Sessler.

Foto: Hannibal / VDE