08.12.2017

Professor Dr. Heinz Koeppl mit dem „ERC Consolidator Grant“ ausgezeichnet

Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet Heinz Koeppl, Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts CompuGene und Professor am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Darmstadt, mit einem „ERC Consolidator Grant“ aus: Damit wurde eine Förderung über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt zwei Millionen Euro und eine weitere Stärkung der Aktivitäten der TU Darmstadt in der Synthetischen Biologie erreicht.
Der prestigeträchtige „ERC Consolidator Grant“ für Professor Heinz Koeppl ist verknüpft mit dem Forschungsprojekt „CONSYN – Contextualizing biomolecular circuits models for synthetic biology“. Ziel ist es, den Entwurfsprozess von synthetischen genetischen Schaltkreisen durch Modellbildung verlässlicher und effizienter zu machen.
CONSYN liefert einen weiteren Beitrag zur Schwerpunktbildung „Synthetische Biologie“ an der TU Darmstadt, die mit den beiden LOEWE- Initiativen CompuGene und iNAPO aktuell vorangetrieben wird.

Foto: Sandra Junker


05.12.2017

LOEWE-Forschungsprojekte erhalten ab 2018 44 Millionen Euro

Das Land Hessen wird ab 1. Januar 2018 fünf bestehende LOEWE-Forschungsprojekte mit insgesamt rund 22 Millionen Euro weiterhin unterstützen. Zusätzlich werden 22 Millionen Euro zur Errichtung eines neuen Fraunhofer-Forschungsgebäudes in Frankfurt am Main bereitgestellt. Das hatte die LOEWE-Verwaltungskommission auf Basis externer Gutachtervoten und der Förderempfehlungen des LOEWE-Programmbeirats entschieden.


01.12.2017

Forschungsförderprogramm LOEWE weiterhin auf Erfolgskurs

12. Förderstaffel für Zentren und Schwerpunkte ausgeschrieben – neun neue Projekte der 10. Förderstaffel gehen 2018 an den Start

Das Forschungsförderprogramm LOEWE geht in eine zwölfte Auswahlrunde geht. Ab sofort können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit ihren Forschungsvorhaben in der neuen Förderstaffel für LOEWE-Zentren und LOEWE-Schwerpunkte bewerben. Antragsskizzen können bis zum 15. April 2018 eingereicht werden. Start der Projekte ist am 1. Januar 2020.

Gleichzeitig gehen am 1. Januar 2018 neun neu bewilligte LOEWE-Projekte der 10. Förderstaffel an den Start – zwei Zentren und sieben Schwerpunkte. Sie werden insgesamt mit rund 66 Millionen Euro für den Zeitraum 2019 bis 2022 gefördert.


28.11.2017

Dr. Michael Potente mit ERC Consolidator Grant ausgezeichnet

Michael Potente, Projektleiter im LOEWE-Schwerpunkt Ub-Net und Leiter der Arbeitsgruppe „Angiogenese und Metabolismus“ am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim, erhält einen der prestigeträchtigen Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC). Der ERC stellt dem Wissenschaftler in den kommenden fünf Jahren zwei Millionen Euro für seine Forschung an Blutgefäßen zur Verfügung. Potente interessiert insbesondere, wie das jeweilige Organmilieu die Funktion der lokalen Gefäßwandzellen beeinflusst. Sein Ziel ist, den Zusammenhang zwischen Stoffwechsel, epigenetischen Mechanismen und der Spezialisierung solcher Zellen besser zu verstehen. Einen besonderen Schwerpunkt stellen dabei die möglichen Veränderungen des Gefäßendothels z.B. bei Fettleibigkeit oder mit zunehmenden Alter dar. Potente ist bereits zum zweiten Mal mit einem Projektantrag beim ERC erfolgreich: Im Jahr 2012 gewann er bereits einen Starting Grant.


27.11.2017

Neuer DFG-Sonderforschungsbereich entschlüsselt Chiralität von Molekülen

Die Spiegelbildlichkeit von Molekülen verstehen und manipulieren – das ist das Ziel eines großen Forschungsverbundes, der zum kommenden Januar an der Universität Kassel seine Arbeit aufnimmt. Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn bekannt gab, richtet sie einen Sonderforschungsbereich 1319 „Extreme light for sensing and driving molecular chirality“ (ELCH) ein, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Kassel koordinieren. Für die Stärkung des Forschungsprofils der nordhessischen Universität ist die Entscheidung von großer Bedeutung.


Ensinger-Preis

09.11.2017

Ensinger-Preis des WAK an Christian Kaufhold

Der Absolvent des Fachgebiets Kunststofftechnik, Christian Kaufhold, erhielt für seine Masterarbeit mit dem Titel „Charakterisierung der Faser-Matrix-Interaktion von Celluloseregeneratfasern in Polypropylen unter Berücksichtigung der Prüf- und Materialeinflüsse“ den Wilfried Ensinger Preis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Entwicklung und Beschreibung technischer Kunststoffe für innovative Anwendungen.

Der Preis des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Kunststofftechnik (WAK) wurde am 09.11.2017 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der in Chemnitz stattfindenden Tagung Technomer vor einem großen Fachpublikum durch Prof. Schlarb und Herrn Krämer als Vertreter der Ensinger GmbH verliehen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden insgesamt vier Preise in verschiedenen Kategorien für je eine Masterarbeit und eine Dissertation an die Preisträger übergeben.

Die Masterarbeit entstand in der Abteilung Materialentwicklung und Verbundwerkstoffe im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkt Safer Materials und wurde durch Herrn Dipl.-Ing. Jan-Christoph Zarges betreut.

Bildunterschrift: Herr Krämer (links) übergibt Preis an Christian Kaufhold


26.10.2017

Dr. Matthias Wacker erhält PHOENIX-Wissenschaftspreis

Mit dem Phoenix-Wissenschaftspreis würdigte die PHOENIX group zum 21. Mal innovative und herausragende Arbeiten aus der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung. Der mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Award zählt zu den renommiertesten Wissenschaftspreisen im deutschsprachigen Raum und wird von einer unabhängigen Jury unter der Leitung von Professor Jörg Kreuter vergeben. Unter den Preisträgern war diesmal auch ein Wissenschaftler aus Hessen vertreten.
Dr. Matthias G. Wacker vom LOEWE-Forschungszentrum für Translationale Medizin und Pharmakologie nahm am 26. Oktober 2017 während einer Gala-Veranstaltung in Frankfurt die Auszeichnung entgegen. Der Preisträger und das interdisziplinäre Team aus Wissenschaftlern vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie und der Goethe Universität wurden für ihr Arbeit in der Entwicklung von Depotarzneiformen biologischer Wirkstoffe ausgezeichnet.

Dr. Wacker ist Gewinner des PHOENIX-Wissenschaftspreises im Bereich “Pharmazeutische Technologie”