Archiv

Januar 2015

CGT Grüttner© Universitätsklinikum Frankfurt

30.01.2015

CGT/OSF: Minister Grüttner besucht Uniklinikum Frankfurt

Der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, besuchte während der „Woche der Wissenschaft“ am 27. Januar den LOEWE-Schwerpunkt Onkogene Signaltransduktion Frankfurt (OSF), mit dem in Frankfurt ein sehr erfolgreiches Programm für neue Wege in der Krebstherapie etabliert werden konnte. Eine weitere Station am Universitätsklinikum Frankfurt war für Minister Grüttner das LOEWE-Zentrum für Zell- und Gentherapie (CGT). Dabei hob er besonders hervor, dass CGT als übergeordnetes Ziel eine nachhaltige, effiziente Plattform zur wissenschaftlichen Erforschung, Entwicklung und Anwendung der Zell- und Gentherapie bilden will.


HIC for FAIR FR-Artikel© Jan Michael Hosan / Hessen schafft Wissen

30.01.2015

HIC for FAIR: Leuchtturm der Internationalität

Am LOEWE-Zentrum HIC for FAIR forscht eine internationale Community zur Beschleunigerphysik: Seit 2008 promovierten dort zum Beispiel 47 deutsche Nachwuchs-Wissenschaftler und 30 aus 18 anderen Ländern – ein Anteil von 39 Prozent. Ein Artikel in der Frankfurter Rundschau beleuchtet den „Kampf um ausländische Forscher“ genauer und zeigt, wie HIC for FAIR daran arbeitet, Hessen und Frankfurt als Standort für Spitzenforschung weltweit sichtbar zu machen.


CASED Rhein© Catharina Frank / Fraunhofer SIT

29.01.2015

CASED: Darmstadt als Hotspot der IT-Sicherheit

Im Rahmen der „Woche der Wissenschaft“ der Landesregierung besuchte der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst Boris Rhein am 28. Januar das LOEWE-Zentrum CASED. Er ließ sich dort die Forschung zum Schutz von digitalen Daten, Diensten, Geräten und Infrastrukturen erklären, und warf einen Blick in das neu eingerichtete Cyberphysical Security Lab, wo datenschutzfreundliche IT-Systeme für das Auto der Zukunft entwickelt werden. Minister Rhein lobte Darmstadt als unangefochtenes Zentrum der Cybersicherheitsforschung in Deutschland und hob hervor, dass das „LOEWE-Zentrum CASED auch europaweit führend ist, wenn es um die IT-Sicherheit geht.“


FACE2FACE Lorz© Hochschule Geisenheim University

29.01.2015

FACE2FACE: Auftakt der „Woche der Wissenschaft”

Der Hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz besuchte zum Auftakt der „Woche der Wissenschaft“ den LOEWE-Schwerpunkt FACE2FACE in Geisenheim. „Der Klimawandel ist eines der Phänomene, die die Veränderungen in unserer Welt in Gegenwart und Zukunft maßgeblich bestimmen“, erklärte er und war sichtlich beeindruckt von der Forschung an den FACE-Systemen zu den Auswirkungen einer erhöhten atmosphärischen CO2-Konzentration auf das System Boden-Pflanzen.


SAFE_Kapitalmarktunion

22.01.2015

SAFE: Nicolas Véron diskutiert den Aufbau einer Kapitalmarktunion

Die Europäische Kommission hat das Ziel, ein Gleichgewicht zwischen Banken- und Nichtbankenfinanzierung zu erstellen und dabei das europäische Finanzsystem effizienter, wettbewerbsfähiger und in Krisenzeiten widerstandsfähiger zu machen. Nicolas Véron, Senior Fellow bei Bruegel und Visiting Fellow am Peterson Institute for International Economics in Washington, D.C., hielt am 19. Januar am LOEWE-Zentrum SAFE einen Vortrag über die Agenda der Kapitalmarktunion und diskutierte deren Vor- und Nachteile.


BiK-F Aal© Senckenberg

21.01.2015

BiK-F: Das Matrjoschka-Prinzip der Parasiten

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (ehemals LOEWE) entdeckten eine mögliche Ursache für die Bestandsabnahme des Europäischen Aals in deutschen Gewässern: Der in den 80er Jahren aus Asien nach Europa eingeschleppte Schwimmblasenwurm erreicht den Aal mithilfe eines Zwischenwirts, der zum Speiseplan des Aals gehört. Um sich vor dem Immunsystem seines Zwischenwirts zu verstecken, nistet sich der Schwimmblasenwurm in einem anderen Parasiten ein. Die Chancen, den Aal zu erreichen, verbessern sich somit.


HIC for FAIR Magnet© Felix Wamers

21.01.2015

HIC for FAIR: Neuer Magnet für FAIR

Im französischen Saclay wurde der 60 Tonnen schwere, komplett neu entwickelte Magnet GLAD fertiggestellt. Er soll an der Beschleunigeranlage FAIR, an deren Vorbereitung das LOEWE-Zentrum HIC for FAIR beteiligt ist, im NUSTAR-Experiment geladene Teilchen von ungeladenen Neutronen trennen. Da die Magnetspulen keine Eisenkerne zur Verstärkung des Magnetfelds enthalten, kann das „Leichtgewicht“ per Schwertransport über die Straße von Frankreich nach Darmstadt transportiert werden.


Ub-Net Methode des Jahres 2014

19.01.2015

Ub-Net: Methode des Jahres 2014

Die Lichtscheiben-basierte Fluoreszenzmikroskopie (LSFM) wurde von der internationalen Fachzeitschrift „Nature“ zur Methode des Jahres 2014 gewählt. Sie ermöglicht die Aufnahme biologischer Proben dreidimensional und in sehr hoher Auflösung über lange Zeiträume. Anders als bei der konventionellen Fluoreszenzmikroskopie, werden bei der LSFM die Proben mit einer dünnen Lichtschicht von der Seite – und nicht wie bisher als gesamte Probe – beleuchtet. Damit überwindet die LSFM die größten Hindernisse bei der Fluoreszenzmikroskopie lebender Objekte – die hohe Phototoxizität und das schnelle Ausbleichen von fluoreszierenden Proben. Die Technologie in ihrer heutigen Form wurde von Prof. Dr. Ernst Stelzer vom LOEWE-Schwerpunkt Ub-Net und seiner Arbeitsgruppe erfunden und entwickelt. Sie ist zum Werkzeug der Wahl in der Entwicklungsbiologie geworden, und hat in den vergangenen Jahren durch Kombination mit Hochgeschwindigkeitskameras und immer größerer Rechenkapazität einen enormen Aufschwung erlebt.


Arznei_Zentrum© Dr. Uta Neubauer

19.01.2015

Arzneimittelforschung: Schmerzen lindern, Kosten sparen

Wie kann die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Arzneimitteln frühzeitig vorausgesagt werden? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am neuen LOEWE-Zentrum für Translationale Medizin und Pharmakologie betreiben Arzneimittelforschung, mit dem Ziel Kosten bei der Entwicklung zu sparen und dem Patienten früher helfen zu können. Prof. Dr. Dr. Gerd Geisslinger vom LOEWE-Zentrum TMP erläutert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in einem Beitrag vom 14. Januar die Herausforderungen der Arzneimittelforschung und die Vorteile des neuen Zentrums.


Digital Humanities Zentrum© Digital Humanities

15.01.2015

Digital Humanities: Prof. Gippert im SWR-Interview

Prof. Dr. Jost Gippert vom LOEWE-Schwerpunkt Digital Humanities berichtete am 9. Januar im Wissensmagazin „SWR2 Impuls“ vom Computer-Einsatz in den Geisteswissenschaften. Neben der Arbeit am neuen e-Humanities-Zentrum in Frankfurt thematisierte er generell den Einsatz digitaler Medien in den Geisteswissenschaften und die neuen Forschungsansätze, die sich daraus ergeben können.


neue LOEWEN 2013

12.01.2015

LOEWE wächst: 4 neue Vorhaben

Seit 1. Januar 2015 werden vier neue Schwerpunkte im Rahmen der siebten Staffel des Forschungsförderungsprogramms LOEWE unterstützt: NICER – Vernetzte infrastrukturlose Kooperation zur Krisenbewältigung (Darmstadt), Medical RNomics – RNA-regulierte Netzwerke bei humanen Erkrankungen (Gießen), Safer Materials – Sichere und zuverlässige Werkstoffe (Kassel) und Wünschenswerte Erschwernisse beim Lernen – Kognitive Mechanismen, Entwicklungsvoraussetzungen und effektive Umsetzung im Unterricht (Kassel).


Kolb_Schlaf© Autoren / AG Kolb

09.01.2015

SYNMIKRO / SynChemBio: Neuartige Schlafmittel in Sicht

Dr. Peter Kolb vom LOEWE-Zentrum SYNMIKRO und dem LOEWE-Schwerpunkt SynChemBio hat gemeinsam mit seinem Marburger Team und US-amerikanischen Kollegen herausgefunden, wie Schlaflosigkeit und krankhafter Müdigkeit entgegengewirkt werden kann. Mittels Computer-Berechnungen analysierten sie, wie sich körpereigene Moleküle beeinflussen lassen, die für Schlaflosigkeit verantwortlich sind.


CGT Boon

07.01.2015

CGT: Ehrung für Jungforscher

Der Frankfurter Mediziner Dr. Reinier Boon, Principal Investigator des LOEWE-Zentrums CGT, ist vom Europäischen Forschungsrat mit dem „Starting Grants“ ausgezeichnet worden. Er forscht am Institut für Kardiovaskuläre Regeneration der Goethe-Universität Frankfurt am Gewebe von Blutgefäßen, um neue Medikamente gegen Herzinfarkt und Schlaganfall zu entwickeln. Zur Intensivierung seiner Arbeit erhält er 1,5 Millionen Euro.


BiK-F Logo

07.01.2015

Verstetigung: BiK-F wird Teil von Senckenberg

Seit 1. Januar 2015 ist das LOEWE-Zentrum BiK-F nun Teil der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Das Zentrum zur Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Klima und Biodiversität ist somit das zweite LOEWE-Zentrum, das nach Abschluss der LOEWE-Finanzierung als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft verstetigt wird.