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August 2018


24.08.2018

Land Hessen feiert zehn Jahre LOEWE

Ein asiatischer Marienkäfer als Lieferant für neuartige Antibiotika? Ein Haus, das aus Papier gebaut wird und Kunststoff, der biologisch abbaubar ist? Das sind keine Utopien, sondern konkrete Forschungsprojekte in Hessen. Sie sind Teil des bundesweit einmaligen LOEWE-Programms zur Förderung wissenschaftlicher Forschung, das zehn Jahre alt wird. Mehr als 1,75 Milliarden Euro sind seit dem Start investiert worden. „LOEWE, unsere Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, ist das Kernstück der hessischen Forschungspolitik und eine bundesweite Erfolgsgeschichte“, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier beim Festakt an der Frankfurter Goethe-Universität.


15.08.2018

Abschlusspressekonferenz zu LOEWE-Grabungen bei Bad Salzschlirf

Mit der Pressekonferenz am 15. August wurde die letzte Woche der aktuellen Ausgrabungen des LOEWE-Schwerpunkts auf dem Sängersberg bei Bad Salzschlirf eingeläutet. Zum Termin an dem auch der Bürgermeister von Bad Salzschlirf, Matthias Kübel und erste Kreisbeigeordnete von Fulda, Frederik Schmitt, teilnahmen, waren zahlreicher Vetreter der Presse erschienen, um über die erfolgreiche Arbeit der Archäologen zu berichten.
Im Rahmen des LOEWE-Schwerpunktes Prähistorische Konfliktforschung wurden seit 2016 mit Unterstützung der „Kommission für Archäologische Landesforschung in Hessen e. V.“ sowie der „Stadt- und Kreisarchäologie Fulda“ in Osthessen auf verschiedenen Höhenbefestigungen archäologische Ausgrabungen und Prospektionen durchgeführt, so etwa auf dem Stallberg bei Hünfeld, dem Kleinberg bei Rasdorf, dem Haimberg bei Fulda und auf dem Sängersberg bei Bad Salzschlirf. Die Ausgrabungen auf dem Sängersberg wurden 2017 und 2018 im Bereich einer verbrannten Befestigung durchgeführt. Doch warum und von wem dort eine Befestigung erreichtet wurde sind Fragen, die nur im Rahmen einer transregionalen Betrachtung einer Lösung näher gebracht werden können. Dazu hat die nun zunächst abgeschlossene Ausgrabung einen kleinen Schritt beigetragen.Die Grabungsleitung: Dr. Hélène Blitte, Goethe-Universität Frankfurt, in Zusammenarbeit mit Dr. Frank Verse, Kreis- und Stadtarchäologie Fulda.

Foto: Grabungsleiterin Dr. Hélène Blitte, präsentiert die Ergebnisse der Grabung (Von links: Bürgermeister von Bad Salzschlirf, Matthias Kübel und der erste Kreisbeigeordnete von Fulda, Frederik Schmitt, Dr. Frank Verse, Stadt- und Kreisarchäologe Fulda, Dr. Hélène Blitte, Grabungsleiterin und Prof. Rüdiger Krause, Sprecher des LOEWE-Vorhabens, beide Goethe-Universität Frankfurt. Fotorechte: LOEWE-Prähistorische Konfliktforschung.)


07.08.2018

ProLOEWE-NEWS: Ausgabe 2/2018 jetzt online

Für ProLOEWE war es der sechste Hessentag am Gemeinschaftsstand von „Hessen schafft Wissen“. Auch diesmal nutzten die LOEWE-Forschungsvorhaben die Gelegenheit und präsentierten ihre Arbeit der Öffentlichkeit. Bei vielen interessanten Projekten und unglaublich großem Engagement ist es nicht erstaunlich, dass die Wissenschaftler*innen in Korbach mehr als einmal zu hören bekamen: „Das hier ist einer meiner absoluten Lieblingsstände auf dem Hessentag,”

Außerdem: Teil 2 der neuen LOEWE- Forschungsvorhaben 2018, ProLOEWE persönlich mit Professor Dr. Rüdiger Krause vom LOEWE-Schwerpunkt “Prähistorische Konfliktforschung” und Ungewöhnliches aus der Rubrik „Wussten Sie schon…?“.


02.08.2018

ERC Starting Grants für Forschung an der TU Darmstadt

Professorin Annette Andrieu-Brunsen erhält für ihre exzellente und innovative Grundlagen- und Pionierforschung, die im Rahmen des LOEWE-Vorhaben iNAPO gefördert wird, einen ERC Starter Grant vom Europäischen Forschungsrat

Für die aktuelle Förderrunde wählte der Europäische Forschungsrat Professorin Dr. Annette Andrieu-Brunsen (Fachbereich Chemie) und ihr Projekt „3D-FNP Writing – Unprecedented spatial control of porosity and functionality in nanoporous membranes through 3D printing and microscopy for polymer writing“ aus, das mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert wird. Das Projekt befasst sich mit dem Transport von Stoffen durch Nanoporen und damit mit einem Schlüsselschritt für viele Technologien.

Foto: Katrin Binner