Archiv

Oktober 2017

26.10.2017

Dr. Matthias Wacker erhält PHOENIX-Wissenschaftspreis

Mit dem Phoenix-Wissenschaftspreis würdigte die PHOENIX group zum 21. Mal innovative und herausragende Arbeiten aus der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung. Der mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Award zählt zu den renommiertesten Wissenschaftspreisen im deutschsprachigen Raum und wird von einer unabhängigen Jury unter der Leitung von Professor Jörg Kreuter vergeben. Unter den Preisträgern war diesmal auch ein Wissenschaftler aus Hessen vertreten.
Dr. Matthias G. Wacker vom LOEWE-Forschungszentrum für Translationale Medizin und Pharmakologie nahm am 26. Oktober 2017 während einer Gala-Veranstaltung in Frankfurt die Auszeichnung entgegen. Der Preisträger und das interdisziplinäre Team aus Wissenschaftlern vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie und der Goethe Universität wurden für ihr Arbeit in der Entwicklung von Depotarzneiformen biologischer Wirkstoffe ausgezeichnet.

Dr. Wacker ist Gewinner des PHOENIX-Wissenschaftspreises im Bereich “Pharmazeutische Technologie”


10.10.2017

FACE2FACE Abschlussveranstaltung

Am 10. Oktober 2017, von 14 bis 18 Uhr, findet an der Hochschule Geisenheim University die Abschlussveranstaltung zum LOEWE-Forschungsprojekt FACE2FACE statt. Beteiligte Wissenschaftler werden zu diesem Anlass die Ergebnisse des aktuell noch laufenden Klimafolgeforschungsprojekts präsentieren.

Zur Teilnahme an der Vortragsveranstaltung ist eine Anmeldung per E-Mail unter face-abschluss@hs-gm.de erforderlich.

Programm


Prähistorische KonfliktforschungRüdiger Krause

09.10.2017

Bronzezeitliche Burgen zwischen Mittelmeer und Mitteleuropa Vom 9. bis 13. Oktober trifft sich der LOEWE-Schwerpunkt „Prähistorische Konfliktforschung“ zur 2. Internationalen Konferenz

Welche Beziehungen der Mittelmeerraum und Mitteleuropa im 2. Jahrtausend v. Chr. miteinander pflegten und was für Einflüsse die verschiedenen Kulturen in Bezug auf mykenische Befestigungen nahmen, sind zentrale Fragen, die auf der 2. Internationalen Konferenz des LOEWE-Schwerpunkts „Prähistorische Konfliktforschung – Bronzezeitliche Burgen zwischen Taunus und Karpaten“ der Goethe-Universität diskutiert werden. Vom 9. bis 13. Oktober werden in Alba Iulia, Rumänien, über 80 Teilnehmer aus zehn Ländern rund um das Mittelmeer von Israel im Osten, Griechenland, Italien, Slowenien bis Spanien im Westen erwartet. Die Tagung findet nahe der befestigten Siedlung von Teleac statt, die zugleich eine der Ausgrabungsorte des LOEWE-Schwerpunkts ist und deren Forschungserkenntnisse es auf der Konferenz zu diskutieren gilt. Neue archäologische Datierungen und Ausgrabungen machen es notwendig, die Verbindungen zwischen Mittelmeerraum und Mitteleuropa in der Bronzezeit neu zu bewerten und das Gebiet auf das östliche Mittelmeer, die Adria und Spanien zu erweitern. Zudem werden auch die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung zur Landschaftsrekonstruktion und Nutzung von Ressourcen nahe der befestigten Siedlungen Teil des Konferenzprogramms sein.

Im Mittelpunkt der empirischen Forschungen des LOEWE-Schwerpunkts Prähistorische Konfliktforschung, der gemeinsam mit der Römisch Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts getragen wird, stehen der Krieg der Bronzezeit und seine Infrastruktur. Wenig bekannt und erforscht sind die Burgen des 2. Jh. v. Chr., mit starken Mauern befestigte Siedlungen, nicht selten auf Bergkuppen errichtet. Darüber hinaus werden gewaltförmige Konflikte, der Krieg in der Bronzezeit und die Möglichkeiten der Konfliktvermeidung in einem größeren theoretischen und kulturgeschichtlichen Rahmen behandelt. Das Thema Prähistorische Konfliktforschung hat angesichts der aktuellen Kriege in Osteuropa und Westasien eine bedrückende Aktualität gewonnen.


ELCH

06.10.2017

Chiralität von Molekülen eindeutig bestimmbar

Einer Forschungsgruppe unter Führung der Universität Kassel ist es gelungen, sogenannte händische Moleküle auf mehrere Arten eindeutig zu bestimmen – dies ist einer der Erfolge des Projekts ELCH, dessen Abschlussbericht nun veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse könnten langfristig neue Wege beispielsweise für die Erprobung neuartiger Medikamente eröffnen.

Abschlussbericht als Download