Archiv

November 2017

28.11.2017

Dr. Michael Potente mit ERC Consolidator Grant ausgezeichnet

Michael Potente, Projektleiter im LOEWE-Schwerpunkt Ub-Net und Leiter der Arbeitsgruppe „Angiogenese und Metabolismus“ am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim, erhält einen der prestigeträchtigen Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC). Der ERC stellt dem Wissenschaftler in den kommenden fünf Jahren zwei Millionen Euro für seine Forschung an Blutgefäßen zur Verfügung. Potente interessiert insbesondere, wie das jeweilige Organmilieu die Funktion der lokalen Gefäßwandzellen beeinflusst. Sein Ziel ist, den Zusammenhang zwischen Stoffwechsel, epigenetischen Mechanismen und der Spezialisierung solcher Zellen besser zu verstehen. Einen besonderen Schwerpunkt stellen dabei die möglichen Veränderungen des Gefäßendothels z.B. bei Fettleibigkeit oder mit zunehmenden Alter dar. Potente ist bereits zum zweiten Mal mit einem Projektantrag beim ERC erfolgreich: Im Jahr 2012 gewann er bereits einen Starting Grant.


27.11.2017

Neuer DFG-Sonderforschungsbereich entschlüsselt Chiralität von Molekülen

Die Spiegelbildlichkeit von Molekülen verstehen und manipulieren – das ist das Ziel eines großen Forschungsverbundes, der zum kommenden Januar an der Universität Kassel seine Arbeit aufnimmt. Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn bekannt gab, richtet sie einen Sonderforschungsbereich 1319 „Extreme light for sensing and driving molecular chirality“ (ELCH) ein, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Kassel koordinieren. Für die Stärkung des Forschungsprofils der nordhessischen Universität ist die Entscheidung von großer Bedeutung.


Plakat 23.-24.11.2017 jpg

23.11.2017

23.–24.11.2017: „Kulturen und Ordnungsform der Gewalt”, Frankfurt am Main

Eine Tagung im Rahmen des LOEWE-Schwerpunktprogrammes Prähistorische Konfliktforschung – Burgen der Bronzezeit zwischen Taunus und Karpaten. Organisiert von Prof. Dr. Ferdinand Sutterlüty, PD Dr. Matthias Jung und Dr. Andy Reymann
Die Beschäftigung mit Gewalt reicht in der prähistorischen Archäologie bis zu den Anfängen ihrer Institutionalisierung vor mehr als 100 Jahren zurück. Während noch bis vor etwa 20 Jahren das Bild einer weitestgehend friedlichen Vergangenheit vorherrschte, ist mittlerweile bekannt, dass der Krieg weit in die Tiefen der Menschheit zurückreicht. Wie jedoch Krieg und Gewalt tatsächlich strukturiert waren, und in welchem Maß die Bilder vergangener Konflikte lediglich Resultate moderner Diskurse sind, soll in der geplanten Tagung diskutiert werden.
Als interdisziplinäre Veranstaltung, in der bewusst Vorträge von Forscherinnen und Forschern aus Soziologie, Ethnologie, Archäologie und den Geschichtswissenschaften aufeinander Bezug nehmen, wollen die Veranstalter der Tagung der Herausbildung und Konsistenz von Narrativen zu verschiedenen Formen der Gewalt, ihrer Herausbildung und Tradierung sowie ihrer fachgrenzenüberschreitenden Wirkung nachspüren. Die Vortragenden und Kommentierenden setzen sich aus renommierten Expertinnen und Experten aus dem deutschsprachigen Raum zusammen.“


Ensinger-Preis

09.11.2017

Ensinger-Preis des WAK an Christian Kaufhold

Der Absolvent des Fachgebiets Kunststofftechnik, Christian Kaufhold (rechts im Bild), erhielt für seine Masterarbeit mit dem Titel „Charakterisierung der Faser-Matrix-Interaktion von Celluloseregeneratfasern in Polypropylen unter Berücksichtigung der Prüf- und Materialeinflüsse“ den Wilfried Ensinger Preis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Entwicklung und Beschreibung technischer Kunststoffe für innovative Anwendungen.

Der Preis des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Kunststofftechnik (WAK) wurde am 09.11.2017 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der in Chemnitz stattfindenden Tagung Technomer vor einem großen Fachpublikum durch Prof. Schlarb und Herrn Krämer (links im Bild) als Vertreter der Ensinger GmbH verliehen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden insgesamt vier Preise in verschiedenen Kategorien für je eine Masterarbeit und eine Dissertation an die Preisträger übergeben.

Die Masterarbeit entstand in der Abteilung Materialentwicklung und Verbundwerkstoffe im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkt Safer Materials und wurde durch Herrn Dipl.-Ing. Jan-Christoph Zarges betreut.