Archiv

November 2018

29.11.2018

Forschungsförderprogramm LOEWE startet eine neue Auswahlrunde

Auslaufinanzierungen für vier laufende LOEWE-Projekte bewilligt / LOEWE-Zentrum „SAFE“ soll Leibniz-Institut werden

Wie Wissenschaftsminister Boris Rhein heute bekannt gegeben hat, geht das bundesweit einmalige Forschungsförderprogramm LOEWE in eine neue und damit 13. Auswahlrunde. Ab sofort können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit ihren Forschungsvorhaben in der themenoffenen Förderlinie 2 LOEWE-Schwerpunkte bewerben. Die Antragsskizzen müssen bis zum 15. April 2019 eingereicht werden; die Ausschreibung ist unter loewe.hessen.de zu finden. Start der im wettbewerblichen Verfahren ausgewählten Projekte ist am 1. Januar 2021. Wissenschaftsminister Boris Rhein äußerte außerdem seine Freude darüber, dass es für das Disziplinen übergreifende Exzellenzprogramm LOEWE – pünktlich zum diesjährigen 10. Jubiläum des Programms – nun schon in die 13. Staffel gehe. „Die Stetigkeit des Programms beweist den Erfolg der hessischen Forschungsförderung. Mehr als 1,75 Milliarden Euro sind seit dem Start investiert worden. LOEWE ist das Kernstück der hessischen Forschungspolitik und eine bundesweite Erfolgsgeschichte. Ich bin gespannt, welche interessanten und wegweisenden Vorhaben sich in dieser Runde bewerben werden.“
Zudem wird die Hessische Landesregierung vier bestehende LOEWE-Forschungsprojekte – ein LOEWE-Zentrum (SAFE) und drei LOEWE-Schwerpunkte (CompuGene, iNAPO und Prähistorische Konfliktforschung) – im Jahr 2019 weiterhin mit insgesamt rund 7,5 Millionen Euro unterstützen. Das hat die LOEWE-Verwaltungskommission am 29. November auf Basis externer Gutachten und der Förderempfehlungen des LOEWE-Programmbeirats entschieden.


29.11.2018

ProLOEWE-NEWS: Ausgabe November 2018 jetzt online

In der November-Ausgabe der ProLOEWE NEWS, geht es unter anderem um die Realisierung von genetischen Schaltkreisen im Rahmen von CompuGene und dem Design künstlicher Proteinschalter bei iNAPO. DRUID lädt zur Frühjahrstagung nach Marburg ein und in der Vortragsreihe des LOEWE-Schwerpunkts USAG „Mathe für alle“ erfahren Besucherinnen und Besucher wie spannend die Welt der Zahlen ist. Außerdem: Der neue ProLOEWE-Sprecher Professor Hans-Peter Heim und ein ProLOEWE persönlich über Professorin Petra Schäfer.


26.11.2018

Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Heim ist neuer ProLOEWE-Sprecher

Prof. Dr. Hans-Peter Heim wurde in der ProLOEWE-Direktoriumssitzung, zum neuen Sprecher
des Netzwerks der LOEWE-Forschungsvorhaben ProLOEWE gewählt. Hans-Peter Heim folgt auf
Prof. Dr. Ehresmann. Stellvertretender Sprecher des Direktoriums ist Prof. Dr.-Ing. Prof. h. c.
Stefan Böhm. Heim und Böhm lehren beide an der Universität Kassel.
Heim gilt als forschungsstark und erfahren in der Administration großer Forschungsprojekte.
Er ist seit 2008 Professor für Kunststofftechnik an der Universität Kassel, war bis 2015 Sprecher des
SFB/TR30, ist Kurator des Fraunhofer Instituts für Angewandte Polymerforschung (IAP), Potsdam und wissenschaftlicher Leiter des Anwendungszentrums Kunststofftechnik ebenfalls in Kassel.
Die Amtszeit als ProLOEWE Sprecher beträgt zunächst ein Jahr.

Foto: Paavo Blåfield /Uni Kassel


22.11.2018

Auszeichnung für Professor Dr.-Ing. Helmut F. Schlaak von iNAPO

Für seine weltweit anerkannten Leistungen auf den Gebieten der Mikrosystemtechnik, der Mikromechatronik sowie der Mikro- und Nanotechnik verlieh der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) etit-Professor Helmut F. Schlaak den VDE-Ehrenring. Die feierliche Übergabe fand im Rahmen des VDE Kongress „Tec Summit“ in Berlin statt.
Seit 1999 forscht und lehrt Helmut F. Schlaak an der TU Darmstadt, wo er das Fachgebiet Mikrotechnik und Elektromechanische Systeme leitet und als Projektleiter im Rahmen des LOEWE-Vorhabens iNAPO tätig ist.
Der VDE würdigte insbesondere seine Forschungsergebnisse zu Silizium-Mikrorelais und zu dielektrischen Elastomerwandlern, mit denen der Darmstädter Professor in herausragender Weise zum wissenschaftlichen und technischen Fortschritt beigetragen hat.
Mit seiner höchsten Auszeichnung für Verdienst in Forschung und Entwicklung ehrt der VDE weltweit anerkannte Ingenieurwissenschaftler. Der Ehrenring wird alle zwei Jahre verliehen. Helmut F. Schlaak reiht sich mit der Auszeichnung in eine Folge namhafter Forscher ein: Erstmals wurde der Ehrenring 1958 an Hans Busch verliehen. Ihm folgten weitere Wegbereiter der Elektro- und Informationstechnik wie Hans Piloty, Winfried Oppelt, Konrad Zuse oder Gerhard Sessler.

Foto: Hannibal / VDE


09.11.2018

LOEWE erforscht Alltagsfragen und hilft aktuelle Herausforderungen zu meistern

UNESCO-Welttag der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung am 10. November

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat anlässlich des morgigen UNESCO-Welttags der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung an die fundamentale Bedeutung der Wissenschaft für unser Leben erinnert.

„Eine freie Wissenschaft ist unentbehrlich für die Fortentwicklung unserer Gesellschaft“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein. „Zugleich prägt sie unser alltägliches Leben mehr, als wir uns dies bewusstmachen. Sie hilft uns, die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern und zukunftsweisende Lösungen zu finden – zum Beispiel im Kampf gegen Krankheiten, zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie dem Klimawandel sowie zur Entwicklung von neuen Technologien. Indem die Wissenschaft dieser Aufgabe verantwortungsvoll nachkommt, leistet sie einen bedeutenden Beitrag zur Sicherung von Frieden und der nachhaltigen Entwicklung in unserer globalisierten Welt.“