Archiv

Dezember 2017

Ausgabe 02.2017_Teaser 2

18.12.2017

ProLOEWE-NEWS: Ausgabe Dezember 2017 jetzt online

LOEWE macht‘s möglich

Viele wissenschaftliche Erkenntnisse und wegweisende Ergebnisse wären ohne die LOEWE-Förderung in Hessen nie möglich gewesen, denn Wissenschaft braucht Zeit und Gründlichkeit, um fundierte Aussagen treffen zu können. LOEWE bietet den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Rahmen dafür. Neun der 22 aktuell geförderten LOEWE-Schwerpunkte und -Zentren geben auf den folgenden Seiten stellvertretend einen Einblick in ihre Erfolge aber auch die Herausforderungen der Zukunft. Außerdem: Ehemaliger LOEWE-Schwerpunkt ELCH kann weiteren Erfolg verbuchen, ProLOEWE persönlich mit Professor Ariel Auslender von BAMP! und Neues aus der Rubrik „Wussten Sie schon…?“.


SAFE neu Juli2014

18.12.2017

Leibniz-Preis für Nicola Fuchs-Schündeln

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Nicola Fuchs-Schündeln, Programmdirektorin am LOEWE-Zentrum „Sustainable Architecture for Finance in Europe (SAFE)“ und Professorin für Makroökonomie und Entwicklung an der Goethe-Universität, erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2018. Das gab der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am 14. Dezember 2017 in Bonn bekannt.
„Dies ist eine großartige und verdiente Anerkennung für die außergewöhnlich erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit von Nicola Fuchs-Schündeln. Sie spielt eine herausragende Rolle innerhalb der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland und kann bereits auf eine eindrucksvolle internationale Karriere zurückblicken. Mit ihrem innovativen Forschungsansatz verbindet sie Makro- und Mikroökonomik und kommt zu für Ökonomen mitunter eher unerwarteten Themen und Forschungsgegenständen. Eine echte Inspiration für viele“, gratulierte Präsidentin Prof. Birgitta Wolff der Forscherin.

Foto: Uwe Dettmar



18.12.2017

11.06.2017 – 05.08.2018 Pilze – Nahrung, Gift und Mythen Ausstellung unter wissenschaftlicher Betreuung des ehemaligen LOEWE-Schwerpunkts Integrative Pilzforschung, Hessisches Landesmuseum Wiesbaden

In der Ausstellung des Hessischen Landesmuseums für Kunst und Kultur werden über 1000 verschiedene Pilze vorgestellt, vom Riesenbovist bis zur orangegelben Puppenkernkeule. Es sind Wunderwerke moderner Präparation, die Lilo und Klaus Wechsler geschaffen haben. Mit Lupe und Bestimmungsbuch gilt es, sich ein eigenes Bild von ihrer Vielfalt an Farben und Formen zu machen. Pilze verwirklichen die vielfältigsten Lebensweisen: Die Bandbreite reicht von Zusammenarbeit und gegenseitigem Nutzen, wie bei den Flechten, über Verwertung abgestorbener Pflanzen bis hin zu Parasitismus von Insekten. Steinpilz, Champignon und Pfifferling sind auf unseren Tellern gern gesehen. Auch manch anderer Pilzfruchtkörper wird bei einem Waldspaziergang entdeckt. Bekanntlich ist nicht jeder genießbar, mancher sogar giftig. Pilze sind außerdem mit zahlreichen Bedürfnissen und Lebenslagen des Menschen verbunden. Hefepilze liefern Brot, Bier und Wein. Selbst die gefürchteten Schimmelpilze sind bei der Entwicklung antibiotischer Medikamente von überlebenswichtiger Bedeutung.
Wissenschaftlich betreut wird die Ausstellung von der Abteilung Mykologie von Prof. Dr. Meike Piepenbring an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Diese Abteilung ist Teil des international renommierten Zentrums für Pilzforschung und ehemaligen LOEWE-Schwerpunkts IFP, dessen neue Forschungsergebnisse teilweise im Rahmen der Ausstellung präsentiert werden.

Fotos: Bernd Fickert, Museum Wiesbaden


CompuGene

08.12.2017

Professor Dr. Heinz Koeppl mit dem „ERC Consolidator Grant“ ausgezeichnet

Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet Heinz Koeppl, Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts CompuGene und Professor am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Darmstadt, mit einem „ERC Consolidator Grant“ aus: Damit wurde eine Förderung über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt zwei Millionen Euro und eine weitere Stärkung der Aktivitäten der TU Darmstadt in der Synthetischen Biologie erreicht.
Der prestigeträchtige „ERC Consolidator Grant“ für Professor Heinz Koeppl ist verknüpft mit dem Forschungsprojekt „CONSYN – Contextualizing biomolecular circuits models for synthetic biology“. Ziel ist es, den Entwurfsprozess von synthetischen genetischen Schaltkreisen durch Modellbildung verlässlicher und effizienter zu machen.
CONSYN liefert einen weiteren Beitrag zur Schwerpunktbildung „Synthetische Biologie“ an der TU Darmstadt, die mit den beiden LOEWE- Initiativen CompuGene und iNAPO aktuell vorangetrieben wird.

Foto: Sandra Junker


05.12.2017

LOEWE-Forschungsprojekte erhalten ab 2018 44 Millionen Euro

Das Land Hessen wird ab 1. Januar 2018 fünf bestehende LOEWE-Forschungsprojekte mit insgesamt rund 22 Millionen Euro weiterhin unterstützen. Zusätzlich werden 22 Millionen Euro zur Errichtung eines neuen Fraunhofer-Forschungsgebäudes in Frankfurt am Main bereitgestellt. Das hatte die LOEWE-Verwaltungskommission auf Basis externer Gutachtervoten und der Förderempfehlungen des LOEWE-Programmbeirats entschieden.


01.12.2017

Forschungsförderprogramm LOEWE weiterhin auf Erfolgskurs

12. Förderstaffel für Zentren und Schwerpunkte ausgeschrieben – neun neue Projekte der 10. Förderstaffel gehen 2018 an den Start

Das Forschungsförderprogramm LOEWE geht in eine zwölfte Auswahlrunde geht. Ab sofort können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit ihren Forschungsvorhaben in der neuen Förderstaffel für LOEWE-Zentren und LOEWE-Schwerpunkte bewerben. Antragsskizzen können bis zum 15. April 2018 eingereicht werden. Start der Projekte ist am 1. Januar 2020.

Gleichzeitig gehen am 1. Januar 2018 neun neu bewilligte LOEWE-Projekte der 10. Förderstaffel an den Start – zwei Zentren und sieben Schwerpunkte. Sie werden insgesamt mit rund 66 Millionen Euro für den Zeitraum 2019 bis 2022 gefördert.