Eigenlogik

  • Eigenlogik der Städte

Eigenlogik der Städte

Städte sind hochkomplexe gesellschaftliche und räumliche Gebilde. Welcher inneren Logik folgen sie? Was gibt ihnen Sinn, was macht sie einzigartig? Welche verborgenen Strukturen liegen ihrem Handeln zugrunde? Ausgehend von dem Arbeitsbegriff der „Eigenlogik“ erarbeiten Sozial- und Geisteswissenschaftler, Ingenieurwissenschaftler und Stadtplaner die Grundzüge einer Theorie der Städte. Anhand von Fallbeispielen untersuchen sie, wie eine Stadt für ihre Entscheidungs- und Handlungsprozesse vorhandenes Wissen nutzt oder neues generiert. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk der sozialökologischen Dimension von Stadt mit der Frage, inwiefern Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung nicht nur vom Handeln individueller Personen, sondern auch von städtischen Eigenlogiken abhängt. Das zentrale methodische Instrument ist der Städtevergleich. Anschließend an die LOEWE-Förderung wird die Arbeit in DFG-finanzierten Projektverbünden und einer Forschergruppe fortgesetzt.


Partner

  • Technische Universität Darmstadt
  • Hochschule Darmstadt

Fachrichtungen

  • Geschichtswissenschaft
  • Politikwissenschaft
  • Philosophie
  • Soziologie
  • Sprachwissenschaft
  • Stadtplanung
  • Ingenieurwissenschaften

Literatur

  • Frank, S.; Griem, J.; Gehring, P.; Haus, M. (Hg.) 2014: Städte unterscheiden lernen: Zur Analyse interurbaner Kontraste: Birmingham, Dortmund, Frankfurt, Glasgow. Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York
  • Heinelt, H.; Lamping, W. 2015: Wissen und Entscheiden. Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York