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    Krebsforschung: Wie ist die Signaltransduktion in Krebszellen gestört?

Onkogene Signaltransduktion Frankfurt

Das Ziel der Forscherinnen und Forscher im LOEWE-Schwerpunkt OSF war und ist es, grundlegende Fragen der Krebsforschung zu entschlüsseln: Welche Mechanismen liegen auf Zellebene der Tumorentstehung zugrunde? Welche Vorgänge bedingen, dass aus einer Einzelzelle zum Beispiel nach Therapie oder im Rahmen der Metastasierung wieder ein Tumor gebildet wird? Wie beein- flussen Tumorzellen die Funktionen normaler Zellen in der unmittelbaren Umgebung? Im Fokus der Projekte steht die Erforschung von Mechanismen der gestörten Signaltransduktion in Krebszellen. Das bessere Verständnis der molekularen Mechanismen soll neue Wege für eine erfolgreiche Tumorbehandlung eröffnen: Lassen sich durch innovative Verfahren der Genetik neue Tumor- suppressoren identifizieren? Können Therapeutika gefunden werden, die auf die molekularen Entstehungsmechanismen einwirken?


Wie es nach der LOEWE-Förderung weitergeht

Seit 2012 sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LOEWE-Schwerpunkts OSF aktive Partner im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK). Das DKTK wurde 2011 als eines der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung unter Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg gegründet. Es wird über die Helmholtz-Gemeinschaft durch Bund und Länder gefördert. Unter maßgeblicher Mitwirkung der OSF-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler konnte sich der Standort Frankfurt/Mainz in einem hoch kompetitiven Ausschreibungsverfahren als einer der sieben Partner im DKTK etablieren.

Aufgabe des DKTK ist es, standortübergreifend die Krebsforschung voranzutreiben und durch eine enge Zusammenarbeit von Forschung und Klinik den Transfer aus den Labors in die klinische Anwendung zu befördern. Die OSF-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler bearbeiten im Gesamtkonsortium weiterhin den Aspekt der Onkogenen Signaltransduktion, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung neuer zielgerichteter Arzneimittel-Therapien. Der Standort Frankfurt/ Mainz als Partner im DKTK erhält – zunächst bis 2016, jedoch mit langfristiger Perspektive – rund 4 Mio. Euro Förderung jährlich.

Die Forschungsarbeiten im OSF haben Frankfurt als Standort für translationale Krebsforschung gefestigt und damit wesentlich zu dem Erfolg bei der Bewerbung als Partnerstandort des DKTK beigetragen. Die sich im Rahmen des OSF und des DKTK entwickelten wissenschaftlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen bieten die Grundlage für die Etablierung weiterer drittmittel-finanzierter Verbundprojekte.


Partner

  • Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Georg-Speyer-Haus, Frankfurt am Main

Assoziierter Partner

  • Justus-Liebig-Universität Gießen

Fachrichtungen

  • Medizin
  • Biologie
  • Chemie
  • Pharmakologie
  • Biochemie